Frauen

Freiburg im Breisgau gewinnt 1. Gender Award - Kommune mit Zukunft“

Auszeichnungen

Gender Award

Gender Award Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen Gender Award

Den zweiten Platz belegt Köln, den dritten Herten. Osnabrück und der  Landkreis Heidekreis teilen sich Platz  Vier.

Schirmherrin Manuela Schwesig (SPD) : „Mit dem Gender  Award würdigen wir vorbildliche Gleichstellungsarbeit auf kommunaler Ebene und hoffen, dass die guten Beispiele der prämierten Kommunen Schule machen.“

Mit dieser Auszeichnung möchte die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) kommunaler Frauen -und Gleichstellungsbüros kreative und erfolgreiche Strategien zur Frauen- und Gleichstellungspolitik in Kommunen auszeichnen und damit das besondere Engagement für Gleichstellungsarbeit vor Ort mehr als bisher in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Gesucht wurden Kommunen,  die eine besonders kreative und vorbildliche Gleichstellungsarbeit vor Ort umsetzen, Ungerechtigkeiten zwischen Frauen und Männern aufzuspüren und dauerhaft zu beseitigen.

Freiburg heißt die Stadt in Deutschland, die die beste Gleichstellungspolitik in ihrer Kommune umsetzt. Zumindest aus dem Kreis der 15 Kommunen, die sich am Wettbewerb „Gender Award –Kommune mit Zukunft“ beteiligt haben.

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfrauen- und Familienministerium, Elke Ferner, sagte bei der Preisverleihung: „Ich freue mich, dass wir heute die wichtige gleichstellungspolitische Arbeit in den Kommunen und zugleich das große Engagement der Gleichstellungsbeauftragten mit der Verleihung des „Gender Award – Kommune mit Zukunft“ würdigen.“  In Freiburg sei die kommunale Gleichstellungspolitik fest verankert und werde als  strategische Aufgabe verstanden. Die hervorragende Arbeit umfasse ein beispielgebendes Personalentwicklungskonzept, das Frauen dort unterstütze, wo sie unterrepräsentiert sind. Zudem würden  sie auf Führungspositionen vorbereitet und ihre Vernetzung gefördert. Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf genieße in der Kommune Freiburg hohe Priorität: Alleinerziehende würden besonders unterstützt und auch Vätern werde die Inanspruchnahme von Elternzeit erleichtert.

Köln wurde u.a. für seine gezielte Ansprache von Männern für Familienaufgaben durch Teil - und Elternzeit mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Die aktive Vaterschaft wird durch die Präsentation von männlichen Vorbildern unterstützt. Außerdem ist es der Stadt Köln gelungen, den Anteil von  Frauen im Management auf ca. 40 Prozent zu steigern. 52 Prozent der Führungspositionen sind mit Frauen besetzt. Das liegt auch am zukunftsweisenden Personalmanagement, das Frauen und Männer auf allen Ebenen gleichberechtigt mitwirken lässt.

Weitere Punkte waren der Verzicht auf frauenfeindliche Werbung durch einen entsprechenden Nutzungsvertrag und die Bemühungen ein Klima in der Stadt zu schaffen, in dem Gewalt gegen Frauen und Kinder keinen Platz findet.

Herten belegt den 3. Platz. Die kleine Stadt hat es trotz vergleichsweise schwieriger finanzieller und personeller Rahmenbedingungen geschafft, durch ihr gleichstellungspolitisches Engagement die Attraktivität der Stadt für ihre Bürgerinnen und Bürger zu steigern und ein modernes, gleichberechtigtes Zusammenleben der Bevölkerung zu ermöglichen. Seit 2002 besteht ein Frauenparlament, das einmal pro Jahr zusammentritt, um gleichstellungsspezifische kommunale Themen zu diskutieren und Empfehlungen gegenüber dem Bürgermeister abzugeben. Daten werden geschlechterspezifisch erhoben, um so die unterschiedlichen Auswirkungen des verwaltungshandelns auf Männer und Frauen zu erfassen. Alleinerziehende werden durch Teilzeitregelungen, die über das gesetzliche Maß hinausgehen besonders unterstützt und erhalten die Möglichkeit nach der „Kinderpause“ auf eine Vollzeitstelle zurückzukehren.

Der Heidekreis überzeugte  u.a. dadurch, dass alle Fachausschuss-, Kreisausschuss -und Kreistagsvorlagen auf Chancengleichheit geprüft werden. Außerdem gibt es seit 2003 Gendertrainings für die Fachbereichsleitungen und andere Verwaltungsmitarbeiter/innen, die in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule organisiert werden. Alle Auszubildenden erhalten eine Einführung zu diesem Thema. Das scheint erfolgreich zu sein: Von 37 Fachgruppenleitungen sind 18 Stellen mit Männern, 19 Stellen mit Frauen besetzt. Dafür gab es Platz Vier.

Der zweite vierte Platz geht an Osnabrück für den strategischen Ansatz, Vielfalt und Gendergerechtigkeit als Chance für die Stadt zu begreifen und als Querschnittsaufgabe zu verankern. Es gibt eine gezielte Förderung von Frauen in Führungspositionen in der Verwaltung, nicht nur mit Mentoring - Programmen, sondern vor allem auch mit innovativen Arbeitszeitmodellen und Modellen „geteilter Führung“. Männer werden ausdrücklich in das Thema „Vereinbarkeit Familie und Beruf“ einbezogen, unter anderem beim jährlichen Osnabrücker Väter-Tag.

Alle Preisträgerkommunen erhielten eine Steele, sowie eine Urkunde.   Ausgelobt wurde der Preis von der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) kommunaler Frauen - und Gleichstellungsbüros in Deutschland.

und füllt damit eine Lücke.  Zwar gibt es verschiedene  Gleichstellungspreise, aber keiner der die  strategischen Konzepte der Kommunen für Gleichstellung zwischen Frauen und Männern würdigt.

Mit dieser Auszeichnung möchte die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) kommunaler Frauen -und Gleichstellungsbüros kreative und erfolgreiche Strategien zur Frauen- und Gleichstellungspolitik in Kommunen auszeichnen und damit das besondere Engagement für Gleichstellungsarbeit vor Ort mehr als bisher in den Fokus der Öffentlichkeit rücken.

Gesucht wurden Kommunen,  die eine besonders kreative und vorbildliche Gleichstellungsarbeit vor Ort umsetzen, Ungerechtigkeiten zwischen Frauen und Männern aufzuspüren und dauerhaft zu beseitigen.

Freiburg heißt die Stadt in Deutschland, die die beste Gleichstellungspolitik in ihrer Kommune umsetzt. Zumindest aus dem Kreis der 15 Kommunen, die sich am Wettbewerb „Gender Award –Kommune mit Zukunft“ beteiligt haben.

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfrauen- und Familienministerium, Elke Ferner, sagte bei der Preisverleihung: „Ich freue mich, dass wir heute die wichtige gleichstellungspolitische Arbeit in den Kommunen und zugleich das große Engagement der Gleichstellungsbeauftragten mit der Verleihung des „Gender Award – Kommune mit Zukunft“ würdigen.“  In Freiburg sei die kommunale Gleichstellungspolitik fest verankert und werde als  strategische Aufgabe verstanden. Die hervorragende Arbeit umfasse ein beispielgebendes Personalentwicklungskonzept, das Frauen dort unterstütze, wo sie unterrepräsentiert sind. Zudem würden  sie auf Führungspositionen vorbereitet und ihre Vernetzung gefördert. Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf genieße in der Kommune Freiburg hohe Priorität: Alleinerziehende würden besonders unterstützt und auch Vätern werde die Inanspruchnahme von Elternzeit erleichtert.

Köln wurde u.a. für seine gezielte Ansprache von Männern für Familienaufgaben durch Teil - und Elternzeit mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Die aktive Vaterschaft wird durch die Präsentation von männlichen Vorbildern unterstützt. Außerdem ist es der Stadt Köln gelungen, den Anteil von  Frauen im Management auf ca. 40 Prozent zu steigern. 52 Prozent der Führungspositionen sind mit Frauen besetzt. Das liegt auch am zukunftsweisenden Personalmanagement, das Frauen und Männer auf allen Ebenen gleichberechtigt mitwirken lässt.

Weitere Punkte waren der Verzicht auf frauenfeindliche Werbung durch einen entsprechenden Nutzungsvertrag und die Bemühungen ein Klima in der Stadt zu schaffen, in dem Gewalt gegen Frauen und Kinder keinen Platz findet.

Herten belegt den 3. Platz. Die kleine Stadt hat es trotz vergleichsweise schwieriger finanzieller und personeller Rahmenbedingungen geschafft, durch ihr gleichstellungspolitisches Engagement die Attraktivität der Stadt für ihre Bürgerinnen und Bürger zu steigern und ein modernes, gleichberechtigtes Zusammenleben der Bevölkerung zu ermöglichen. Seit 2002 besteht ein Frauenparlament, das einmal pro Jahr zusammentritt, um gleichstellungsspezifische kommunale Themen zu diskutieren und Empfehlungen gegenüber dem Bürgermeister abzugeben. Daten werden geschlechterspezifisch erhoben, um so die unterschiedlichen Auswirkungen des verwaltungshandelns auf Männer und Frauen zu erfassen. Alleinerziehende werden durch Teilzeitregelungen, die über das gesetzliche Maß hinausgehen besonders unterstützt und erhalten die Möglichkeit nach der „Kinderpause“ auf eine Vollzeitstelle zurückzukehren.

Der Heidekreis überzeugte  u.a.  dadurch, dass alle Fachausschuss-, Kreisausschuss -und Kreistagsvorlagen auf Chancengleichheit geprüft werden. Außerdem gibt es seit 2003 Gendertrainings für die Fachbereichsleitungen und andere Verwaltungsmitarbeiter/innen, die in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule organisiert werden. Alle Auszubildenden erhalten eine Einführung zu diesem Thema. Das scheint erfolgreich zu sein: Von 37 Fachgruppenleitungen sind 18 Stellen mit Männern, 19 Stellen mit Frauen besetzt. Dafür gab es Platz Vier.

Der zweite vierte Platz geht an Osnabrück für den strategischen Ansatz, Vielfalt und Gendergerechtigkeit als Chance für die Stadt zu begreifen und als Querschnittsaufgabe zu verankern. Es gibt eine gezielte Förderung von Frauen in Führungspositionen in der Verwaltung, nicht nur mit Mentoring - Programmen, sondern vor allem auch mit innovativen Arbeitszeitmodellen und Modellen „geteilter Führung“. Männer werden ausdrücklich in das Thema „Vereinbarkeit Familie und Beruf“ einbezogen, unter anderem beim jährlichen Osnabrücker Väter-Tag.

Alle Preisträgerkommunen erhielten eine Steele, sowie eine Urkunde.  Ausgelobt wurde der Preis von der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) kommunaler Frauen - und Gleichstellungsbüros in Deutschland.

Gender Award - Kommune der Zukunft

Gesucht werden Kommunen, die eine besonders kreative und vorbildliche Gleichstellungsarbeit vor Ort umsetzen

Der Preis: Der „Gender Award - Kommune mit Zukunft“ wurde 2016 zum ersten Mal verliehen und füllt eine Lücke. So gibt es zwar verschiedene Gleichstellungspreise aber keinen, der die strategischen Konzepte der Kommunen für Gleichstellung von Frauen und Männern würdigt. Mit dieser Auszeichnung möchte die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen in Deutschland das besondere Engagement für Gleichstellungsarbeit von Kommunen in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Gesucht wurden Kommunen, die eine besonders kreative und vorbildliche Gleichstellungsarbeit vor Ort umsetzen und Ungerechtigkeiten zwischen Frauen und Männern aufspüren und dauerhaft beseitigen.

Der Wettbewerb „Gender Award – Kommune mit Zukunft“ wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben. Er ist nicht dotiert, die Gewinnerkommunen erhalten eine Steele.

Die BAG: Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG)kommunaler Frauen-und Gleichstellungsbüros vertritt fast 1900 kommunale Frauen-und Gleichstellungsbeauftragte in ganz Deutschland.  Die BAG nimmt Stellung zu  Themen der Gleichstellung zwischen Frauen und Männer, organisiert Fachtagungen und Bundeskonferenzen, initiiert Kampagnen und Aktionen, kooperiert mit einer Vielzahl von Institutionen und Verbänden, unterstützt die Frauen-und Gleichstellungsbeauftragten vor Ort.