Beamtinnen/Beamte

Delegierte zeigen sich solidarisch mit den Streikenden der Länder

Tarife/Länder

Solidarität mit den Kolleg*innen im Warnstreik

Solidarität mit den Streikenden ver.di Solidarität mit den Streikenden

Die 280 Delegierten der Bundesfachgruppenkonferenzen Gemeinden in Berlin haben sich am Mittwoch (13.2.) solidarisch mit den Kolleginnen und Kollegen der Landesbetriebe gezeigt, die seit dieser Woche im Warnstreik sind.

In den laufenden Tarifverhandlungen haben die Arbeitgeber noch kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt. Mit den Warnstreiks und den unterschiedlichsten Aktionen bekräftigen die Beschäftigten der Länder ihre Forderungen.

Mit Nachdruck stellen sich die Beschäftigten der Länder damit hinter die ver.di-Forderungen nach 6 Prozent mehr Geld. Mindestens sollen die Tabellenentgelte um 200 Euro sowie zusätzlich um 300 Euro für die Pflegebeschäftigten steigen. Für die Auszubildenden fordert ver.di eine Erhöhung der Vergütungen um 100 Euro und die Übernahme nach der Ausbildung. 

Ferner erwartet ver.di für die Tarifbeschäftigten und Auszubildenden im öffentlichen Dienst der Länder (ohne Hessen) die Weiterentwicklung der Entgeltordnung verbunden mit strukturellen Verbesserungen in der Eingruppierung bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Das Tarifergebnis soll zudem zeit- und wirkungsgleich auf die Beamtinnen und Beamten sowie auf die Versorgungsempfänger der Länder und Kommunen übertragen werden. Insgesamt sind von der Tarif- und Besoldungsrunde über 3,3 Millionen Menschen betroffen.

In der Vergangenheit haben die Arbeitgeber diese zeit- und inhaltsgleiche Übertragung oft nicht vollzogen. Die Folge: In den Einrichtungen, Betrieben und Verwaltungen der Kommunen und der Länder machen Beamtinnen und Beamte und Arbeiter oder Angestellte die gleiche Arbeit, werden dafür aber unterschiedlich bezahlt.

ver.di führt die Tarifverhandlungen als Verhandlungsführerin mit den DGB-Gewerkschaften GdP, GEW und IG BAU sowie in einer Verhandlungsgemeinschaft mit dem dbb beamtenbund und tarifunion. Die dritte Runde findet am 28. Februar/1. März 2019 ebenfalls in Potsdam statt.