Tarife

Was lief gut? Was wollen wir ändern?

Dokumentation

Tarife öffentlicher Dienst

Dokumentation ver.di Dokumentation

Der öffentliche Dienst und die zu ihm zählenden Bereiche sind nicht statisch – Privatisierungen, politische Entscheidungen, Verwaltungsreformen verändern den öffentliche Verwaltungen und öffentliche Betriebe. Zudem lernen die Arbeitgeber aus vergangenen Konflikten, in denen es auch immer ums Geld geht, um die Verteilung der Haushaltsmittel.

Auch wir ziehen unsere Schlüsse aus früheren Konflikten: Wie aus der Auseinandersetzung mit den Ländern um die Arbeitszeit, aus den Streiks des Sozial- und Erziehungsdienstes 2009 und 2015. Wir befassen uns mit der  Wirkung unserer Streiks und der Dauer der Auseinandersetzungen. Arbeitsinhalte und Arbeitsorganisation ändern sich – die Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben und Verwaltungen wissen am besten, wo sie Wirkung, ökonomischer oder politischer Art, erzeugen können.

Es ist zudem solidarisch, eine Min-Max-Strategie zu fahren, bei der nur einzelne Bereiche - mit dem Ziel größtmöglicher Wirkung auf den Arbeitgeber - aufgerufen werden. Da handeln dann die Stärkeren für die Schwächeren. Allerdings ist eine Gewerkschaft ein Zusammenschluss von Beschäftigten, die für die Belange der Mitglieder streitet – die Finanzmittel für unsere Arbeit sind die Beiträge unserer Mitglieder.

Was wir uns fragen: Sind wir berechenbar für die Arbeitgeber geworden? Was lief in den vergangenen Jahren gut? Wo war einiges zu verbessern. Und was sollte anders werden? All diese Fragen standen im Mittelpunkt der Tarifkonferenz Anfang Mai in Berlin.

Die Dokumentation ist im ver.di-Mitgliedernetz unter zu finden:

https://mitgliedernetz.verdi.de/informativ/++co++43350820-cab0-11e7-4e7f-525400940f89/@@index.html