Projekte

Gute betriebliche und berufliche Integration von Geflüchteten …

Integration

Flüchtlinge

Der ver.di Fachbereich Gemeinden führt ein Praxisprojekt zur betrieblichen und beruflichen Integration von Geflüchteten durch. Bis zu zehn kommunale Betriebe können sich daran beteiligen und Beispiele einer guten Praxis erarbeiten und umsetzen.


Projektziele:

Eine gute und strukturierte Vorbereitung der betrieblichen und beruflichen Integration von Geflüchteten ist Voraussetzung für das Gelingen. Darüber hinaus muss die Phase der Integration in die Betriebe begleitet und qualifizierend unterstützt werden. Beides gut aufeinander abzustimmen und miteinander zu verzahnen stellt eine große Herausforderung dar. Der Prozess und die betriebliche Beratung verlaufen beteiligungs- und umsetzungsorientiert, d. h.  alle Seiten - die Mitarbeiter/innen, der Personalrat sowie die Leitungskräfte – sind in den Prozess von Anfang an einzubeziehen. Im Ergebnis entstehen dadurch realistische und maßgeschneiderte Modelle, die von allen Seiten mitgetragen und deshalb auch mit einem hohen Wirkungsgrad umgesetzt werden. Dies schafft betrieblichen Zusammenhalt und leistet einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Mit diesem Projekt werden beispielhafte gute Lösungen der Integration von Geflüchteten entwickelt und der breite Transfer in Kommunalverwaltungen und öffentliche Betriebe organisiert.

Kommunale Betriebe sind gut beraten, das Thema aufzugreifen, denn sie können  damit folgende Vorteile erzielen:

·                    systematische betriebliche Vorbereitung der Integration von Geflüchteten

·                    Voraussetzungen schaffen für mehr interkulturelle Kompetenz und die Entwicklung eines
                 gemeinsamen Verständnisses für kulturelle Vielfalt im Betrieb

·                    Stärkung der Führungskompetenz

·                    Strategische Personalentwicklung und Andocken an bereits bestehende Lösungsansätze
                 zum demografischen Wandel und alternsgerechten Arbeiten (z. B. Berufsverlaufsmodelle,
                Um- und Ausstiegsarbeitsplätze) im Betrieb

·                    die Beschäftigten werden bei der Entwicklung konkreter betrieblicher Maßnahmen der
                 Integration beteiligt, durch eine breite Transparenz und die Möglichkeiten des Diskurses
                werden Akzeptanz und Unterstützung geschaffen

Projektlaufzeit: 01. Oktober 2016 – 31. 09. 2020

Projektfinanzierung:

Der ver.di Fachbereich Gemeinden hat bei der Walter Hesselbach Stiftung Fördermittel beantragt. Vorausgesetzt der Förderantrag wird positiv beschieden (vorr. September 2016), erhalten die teilnehmenden Betriebe  eine Anschubfinanzierung, in Form von 5 Beratungstagen.  Darüber hinaus müssen die Betriebe auch eigene personelle und finanzielle Ressourcen aufbringen. Dabei ist die Höhe der Eigenmittel vom betrieblichen Projektumfang abhängig.

Darüber hinaus werden Instrumente des Arbeitsmarktes integriert, wie z. B. Einstiegsqualifizierung. In der Phase der Ausbildung können darüber hinaus weitere individuelle Maßnahmen z. B. ausbildungsbegleitende Hilfen oder assistierte Ausbildungen durch die Kooperationspartner beantragt und durchgeführt werden.

Mehr zum Projekt steht im Flyer, der hier heruntergeladen werden kann.