Jugend

Entscheidend ist ein guter Start

Jugend

Aktionswoche vom 6. bis 10. November

Auszubildende und junge Beschäftigte stehen im Mittelpunkt der ver.di-Aktionswoche, die vom 6. bis zum 10. November geplant ist. Für diese Aktionswoche wurden bereits Plakate, ein Leitfaden  und Flyer erstellt. Sie sollen die ver.di-Mitglieder vor Ort bei den Aktionen unterstürzen. Die Aktionswoche zielt auf die Arbeitswirklichkeit der Auszubildenden, der jungen Beschäftigten und der  jungen Beamtinnen und Beamten und versucht, die jungen Leute für ver.di zu interessieren.  

Wie im Herbst des vergangenen Jahres laufen auch 2017 in vielen Verwaltungen und Betrieben des öffentlichen Dienstes die Vorbereitungen für die Aktionswoche mit Hochdruck. 2016 registrierte ver.di fast 150 Aktionen, in diesem Jahr sollen es noch mehr werden.  Vergangenes Jahr wurde zum Beispiel in Nürnberg ein Treffen organisiert. Unter dem Motto „Ausbildung komm fett“ wurde während der Aktion nicht nur über die Qualität der Ausbildung diskutiert. Es gab gratis Pommes für die Azubis. Während eines Azubi-Frühstücks standen unter anderem aktuelle Fragen zur Ausbildung, zu Handlungsansätzen der Gewerkschaft zur Diskussion. 

Die Aktionswochen sollen dazu beitragen, dass Auszubildende und aktive Ver.dianer ins Gespräch kommen. Und das gelingt offenbar sehr gut: Denn die jungen Leute sind sehr interessiert, freuen sich darüber, dass sie angesprochen werden und zeigen sich oft auch sehr offen gegenüber aktiver Gewerkschaftsarbeit.

In den Materialien, die ver.di für die Aktionswochen zur Verfügung stellt, wird unter anderem auf die Erfolge der Gewerkschaft in Sachen Ausbildung der vergangenen Jahre verwiesen. Unter der Überschrift „Viel erreicht und noch viel vor“ verweist ver.di auf die Lehrlingsbewegung der 70er Jahre. Viele tausend junge Menschen gingen damals auf die Straße und kämpften für eine gute Ausbildung. Ihnen ist es zu verdanken, dass Ausbildung eben nicht aus Bier holen, Kaffee kochen und Werkstatt kehren besteht, dass junge Leute während ihrer Ausbildung nicht mehr als billige Arbeitskräfte ausgenutzt werden.  Weil sie viele waren, erreichten sie, dass Zug um Zug die Arbeitsbedingungen während der Ausbildung verbessert wurden.

Klar muss auch heute sein: Gute Arbeitsbedingungen fallen ebenso wenig vom Himmel wie gute Ausbildungsvergütungen oder Besoldungserhöhungen. Deshalb: Auch wenn Gewerkschaft manchem voll retro erscheint – ohne mächtige Gewerkschaften kämpft jeder für sich allein. Und steht seinem Chef, seinem Dienstherren auch allein gegenüber. In einer solchen Situation sieht das Ergebnis meist dürftig aus. Wer das Beste für sich und seine berufliche Situation herausholen will, muss Teil der großen Gemeinschaft werden, Teil von ver.di.

Auch in deiner Verwaltung, in deinem Betrieb soll eine Aktion stattfinden? Du weißt aber noch nicht, wie und was? Dann melde dich bei der ver.di Jugend, zum Beispiel bei Ines.Rhode@verdi.de