Jugend

Entscheidend ist ein guter Start

Jugend

Aktionswoche

Kaffee, Flyer und jede Menge Informationen haben die Vertreterinnen und Vertreter der ver.di-Jugend im Fachbereich Gemeinden in der ver.di-Aktionswoche zur Ausbildung von 6. bis 10. November ausgegeben. In vielen Städten hatte die ver.di-Jugend Aktionen organisiert und die Woche dazu genutzt, die Aufgaben und die Rolle einer Gewerkschaft im Allgemeinen und ver.di im Speziellen vorzustellen.

Die Adressaten der Aktionswoche – Auszubildende und Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter - nahmen die Infos sehr interessiert auf, lautet die Bilanz. Und: In Kürze sollen die jungen ver.di-Vertreter eine Unterrichtseinheit Sozialkunde in der Berufsschule für Gärtnerinnen und Gärtner in Berlin gestalten.

Beispiel Berlin: Vor der Verwaltungsakademie in Berlin verteilten Vertreter der ver.di-Jugend Flyer und spendierten den Auszubildenden und den Studenten einen Kaffee. Dass sie im Gespräch mit den jungen Leuten für ver.di warben, versteht sich von selbst.  Die Aktionswoche wurde auch genutzt, um ver.di den Auszubildenden der Berufsschule für Gärtnerinnen und Gärtner in Berlin vorzustellen. Auch hier:  Das Interesse für die Gewerkschaft war groß, hieß es.

Beispiel Hagen: Vor der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung im nordrheinwestfälischen Hagen anlässlich der Aktionswoche einen Stand aufgebaut, Flyer ausgelegt und Äpfel für das zweite Frühstück verteilt. Doch vor allem ging es darum, mit den Studentinnen und Studenten ins Gespräch zu kommen – was auch gelang, wie Jennifer Knipps von der ver.di-Jugend betont.   Dabei ging es auch um die Rechte von Beamtinnen und Beamten während einer Tarifauseinandersetzung.

Die Aktionswochen, die ver.di regelmäßig organisiert, sollen dazu beitragen, dass Auszubildende und aktive Ver.dianer ins Gespräch kommen. In den Materialien, die ver.di für die Aktionswochen zur Verfügung stellt, wird unter anderem auf die Erfolge der Gewerkschaft in Sachen Ausbildung der vergangenen Jahre verwiesen. Unter der Überschrift „Viel erreicht und noch viel vor“ verweist ver.di zum Beispiel auf die Lehrlingsbewegung der 70er Jahre. Viele tausend junge Menschen gingen damals auf die Straße und kämpften für eine gute Ausbildung. Ihnen ist es zu verdanken, dass Ausbildung eben nicht aus Bier holen, Kaffee kochen und Werkstatt kehren besteht, dass junge Leute während ihrer Ausbildung nicht mehr als billige Arbeitskräfte ausgenutzt werden.  Weil sie viele waren, erreichten sie, dass Zug um Zug die Arbeitsbedingungen während der Ausbildung verbessert wurden.

Klar muss auch heute sein: Gute Arbeitsbedingungen fallen ebenso wenig vom Himmel wie gute Ausbildungsvergütungen oder Besoldungserhöhungen. Deshalb: Auch wenn Gewerkschaft manchem „voll retro“ erscheint – ohne mächtige Gewerkschaften kämpft jeder für sich allein. Und steht seinem Chef, seinem Dienstherren auch allein gegenüber. In einer solchen Situation sieht das Ergebnis meist dürftig aus. Wer das Beste für sich und seine berufliche Situation herausholen will, muss Teil der großen Gemeinschaft werden, Teil von ver.di.