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Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung würdigen mit einer neuen Auszeichnung besondere Qualität in der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung

Der Tag der Kinderbetreuung am 15. Mai ist ein guter Zeitpunkt, um die Arbeit all jener Menschen zu würdigen, die jeden Tag mit dafür sorgen, dass die jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft optimal aufwachsen können. Dieses Engagement zeichnen das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung sowie die Heinz und Heide Dürr Stiftung, die Karg-Stiftung und der Didacta-Verband künftig mit dem Deutschen Kita-Preis aus.

Im Frühjahr 2018 werden erstmals fünf Kindertageseinrichtungen und fünf lokale Bündnisse für frühe Bildung mit der neuen Auszeichnung geehrt. Bewerben kann man sich um den Preis schon jetzt: Alle notwendigen Unterlagen gibt es ab dem 15. Mai unter www.deutscher-kita-preis.de. Die Einreichungsfrist endet am 15. Juli 2017.

„Alle Kinder haben das Recht auf gleiche Chancen – auf Bildung, Teilhabe und Integration. Frühe Bildung ist das A und O für Chancengleichheit und dafür setzen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kitas und in der Kindertagespflege täglich mit all ihrer Kraft ein. Mit dem Deutschen Kita-Preis würdigen wir jetzt dieses Engagement“, sagt Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig zum Auftakt des Bewerbungsverfahrens.

Die Geschäftsführerin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, Dr. Heike Kahl, ergänzt: „Qualität hat viele Gesichter – das ist nicht ohne Grund das Motto des Deutschen Kita-Preises. Denn jeder, der sich in unserem Land für gute frühe Bildung, Betreuung und Erziehung engagiert, tut dies unter anderen Rahmenbedingungen. Mit unserer Auszeichnung wollen wir auch diesen unterschiedlichen Kontexten Rechnung tragen.“

Die Besonderheit der neuen Auszeichnung ist nämlich, dass der Deutsche Kita-Preis die Rahmenbedingungen vor Ort mit in den Blick nimmt. Er fokussiert nicht ausschließlich gute Ergebnisse, sondern würdigt auch gute Prozesse. Gesucht werden Kitas und lokale Initiativen, die kontinuierlich an der Qualität in der frühen Bildung in ihrer direkten Umgebung arbeiten und dabei das Kind in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen stellen. Zudem spielen Mitwirkungsmöglichkeiten von Kindern und Eltern und die Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort bei der Auswahl der Gewinner eine wichtige Rolle.

Der Preis ist mit insgesamt 130.000 Euro dotiert. In den beiden Kategorien „Kita des Jahres“ und „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ wartet ein Preisgeld von jeweils 25.000 Euro auf die Erstplatzierten. Zudem werden pro Kategorie vier Zweitplatzierte mit jeweils 10.000 Euro ausgezeichnet.

Alle Informationen zum Deutschen Kita-Preis, zu den Bewerbungsmodalitäten, der Auswahl der Preisträger und der Preisverleihung finden Interessierte unter www.deutscher-kita-preis.de.

ver.di unterrstützt den Preis, weil er die besondere Qualität der frühen Bildung würdigt.

ver.di-Vorstandsmitglied Wolfgang Pieper, Leiter der ver.di-Fachbereiche Gemeinden und Bund/Länder, ist Botschafter des Preises: 

http://deutscher-kita-preis.de/botschafterinnen-und-botschafter

Die Presseerklärung kann hier heruntergeladen werden.